Wäsche waschen im Feuerwehrhaus

Bei dem Gedanken an Feuerwehr, denkt man wohl häufiger an Gefahr und Feuer, als an Wäsche waschen und Wasser. Dabei gehört beides zusammen, wie der rechte und der linke Handschuh. Aber warum ist das Wäsche waschen vor allem bei Feuerwehren so wichtig?
Ein Feuerwehreinsatz gilt erst dann als beendet, wenn die Einsatzbereitschaft der Mannschaft und des Gerätes wiederhergestellt ist. In vielen Einsätzen, setzen sich die Feuerwehrleute, mit dem Schutz Ihrer persönlichen Schutzausrüstung (PSA), großen Gefahren aus: starker Ruß, gefährliche Stoffe, giftige Dämpfe – all das fängt die Feuerwehrkleidung bei einem Einsatz ab, um die Feuerwehrleute zu schützen. Damit die persönliche Schutzausrüstung dauerhaft die Einsatzkräfte schützen kann, muss sie gereinigt werden. Nur so bleibt sie lange funktionsfähig. Noch wichtiger ist aber: Wird die PSA – neben der Montur gehören dazu auch Atemschutzmasken – nicht korrekt gereinigt, kann sie die Träger krank machen, anstatt sie zu schützen.
Denn Gefahrstoffe wie zum Beispiel Asbest, Carbonfasern, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder auch Viren und Bakterien, setzen sich in den Textilien fest und werden beim nächsten Einsatz direkt auf der Haut getragen.
Deswegen empfehlen Experten: Die Feuerwehr-Schutzkleidung sollte nach jedem Brandeinsatz professionell gewaschen werden.

Dabei zu beachten ist, dass die Textilien mit besonderer Vorsicht bei der Wäsche bedacht werden müssen: Denn wird mit der falschen Waschchemie oder den falschen Parametern gewaschen, kann die teure Schutzkleidung beschädigt werden. Ein Argument was deutlich dafür spricht die Wäsche der Feuerwehrkleidung selbst zu übernehmen. Immer mehr Feuerwehren entscheiden sich daher für eine eigene Wäscherei im Feuerwehrhaus, sofern die Infrastruktur dafür vorhanden ist. Mit den passenden Maschinen braucht es gar nicht viel: Ein verfügbarer Raum mit Strom-, Wasser- und Abwasser-Anschluss reicht in der Regel aus, um eine kleine Wäscherei einzurichten. Der innovative Trockenschrank TS 1300 von STAHL braucht lediglich einen 230 V Anschluss und ist dann einsatzbereit. Das Wasser sammelt der Trockenschrank mittels Kodensationstrocknung in einem Kanister oder er leitet es direkt in den Hausablauf. In der eigenen Feuerwehr-Wäscherei können dann nicht nur die Feuerwehrjacken und -hosen, sondern unter anderem auch Stiefel, Handschuhe und Helme gewaschen, imprägniert und schonend getrocknet werden.
Welche Vorteile eine eigene Wäscherei bietet, zeigen die Beispiele der Feuerwehr Nördlingen und der Feuerwehr Krumbach bestens.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen Ihre PSA künftig selbst zu waschen, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

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