Seit 2021 betreibt die Feuerwehr Ludwigsburg eine eigene Wäscherei mit Maschinen von STAHL. Ausschlaggebend war dabei der Wunsch nach mehr Flexibilität im täglichen Dienstgeschäft: Der externe Anbieter kam bislang nur einmal pro Woche oder auf Anruf zur Feuerwache. Mit der eigenen Wäscherei profitiert die Feuerwehr Ludwigsburg nun zusätzlich von Gesundheitsprävention und Zeitersparnis – gerade bei hohen Temperaturen können Einsatzkräfte ihre Persönliche Schutzausrüstung (PSA) kurzfristig waschen lassen und zeitnah wieder nutzen. So steht jederzeit saubere Einsatzkleidung bei hohem Hygienestandard zur Verfügung, ohne auf den nächsten Abholtermin warten zu müssen.
Gewaschen werden Einsatzbekleidung und Handtücher. Herzstück der Wäscherei sind die Waschmaschine ATOLL 220 sowie der Wäschetrockner T 244, ausgestattet mit zwei Maskenhaltern für die flexible Trocknung unterschiedlicher Ausrüstungsteile.
Der Ablauf ist klar strukturiert: Die PSA wird über den Wäschewagen eingesammelt und von einem eingewiesenen Mitarbeiter gewaschen und anschließend maschinell getrocknet – Wasch- und Trockenvorgang dauern zusammen rund vier Stunden. Danach hängt die Kleidung mit einer definierten Restfeuchte für weitere 24 Stunden zum vollständigen Trocknen aus, um die Funktionalität der Schutzkleidung schonend zu erhalten. Insgesamt ist die PSA nach rund eineinhalb Tagen wieder vollständig einsatzbereit.
Die Entscheidung für STAHL fiel im Rahmen einer freihändigen Vergabe auf Basis eines Leistungsverzeichnisses, in das unter anderem Preis, Maschinenvolumen sowie Service und räumliche Nähe einflossen. STAHL erzielte dabei die höchste Gesamtbewertung – bestätigt durch mehrere Empfehlungen aus dem Feuerwehrbereich und die im Vorfeld geführten Gespräche.
„Die eigene Wäscherei gibt uns die Flexibilität, unsere Persönliche Schutzausrüstung jederzeit bedarfsgerecht zu reinigen – und das wirtschaftlicher als mit einem externen Dienstleister.“, sagt Hartmut Schwarz, Technischer Leiter der Feuerwehr Ludwigsburg.