Federn richtig waschen

Federn liegen wieder modisch total im Trend. Doch auch Kleidungstücke mit Federbesatz oder auch Kissen und Bettdecken mit Daunenfüllung möchten gereinigt werden. Vor dem waschen, sollte wie bei jedem anderem Wäschestück auch, zunächst die Waschhinweise gelesen werden. Wenn nicht anders empfohlen, können die meisten Stücke mit Federn und Daunen von 40° bis maximal 60° gewaschen werden. Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Wäschestücke mit der gleichen Füllung in die Maschine stecken – also beispielsweise Kissen mit anderen Kissen, damit das Waschmittel gleichmäßig aufgenommen werden kann.

Am besten für Federstücke eignet sich ein Wollwaschmittel. Federn und Daunen enthalten genau wie Wolle viel Keratin, welches durch ein Wollwaschmittel am besten gepflegt wird. Lediglich bei der Dosierung sollten Sie darauf achten, dass Federn und Daunen nur ungefähr ein Drittel der normalen Dosierung benötigen. Finger weg lassen sollten Sie jedoch vom Weichspüler, der kann aufgrund der Weichmacher die Federn angreifen und sie ausfransen. Unsere STAHL Waschmaschinen besitzen diverse Programme für die unterschiedlichsten Arten von Wäsche.

Für die Behandlung von Federn empfehlen wir ein Programm für Fein- beziehungsweise Wollwäsche. Außerdem empfiehlt es sich, eine Extra-Spülung vorzunehmen. So gehen Sie auf Nummer sicher und sorgen dafür, dass das Waschmittel auch vollständig wieder aus den Wäschestücken und den Federn heraus gespült wird. Für eine schonende Behandlung empfiehlt es sich eine niedrige Schleuderzahl von ungefähr 400 auszuwählen. Bei einer zu hohen Schleuderzahl besteht die Gefahr, dass die Federn oder die Daunen beschädigt werden.

Zur Trocknung sollten Sie auf die Lufttrocknung verzichten. Durch die recht „schwere“ Füllung, die nach dem Waschen noch vergleichsweise viel Wasser enthalten kann, dauert es erheblich länger, die Stücke zu trocknen. Zusätzlich kann sich durch die Trocknung an der Luft ein unangenehmer Geruch bilden, den man sich in seiner Wäsche nicht wünscht. Also ist der Wäschetrockner die bessere Wahl für Federn und Daunen. Zur Trocknung reicht ein Programm auf mittlerer Temperaturstufe, also z. B. „Schranktrocknen“ oder „Wolle“.

Das Wäschestück sollten Sie zuerst knapp 45 Minuten alleine in den Trockner geben. Dadurch wird schon das gröbste an Wasser wieder aus den Federn entfernt. Im Anschluss sollten Sie das Wäschestück einmal kurz aufschütteln und je nach Wäschemenge 3 bis 6 Tennisbälle hinzulegen. Ein weiterer Durchgang für 20 Minuten mit den Tennisbällen sorgt während des Trocknens für eine „Auflockerung“ innerhalb der Wäschestücke, wodurch Kissen etc. wieder schön weich und flauschig werden und ihre ursprüngliche Form erhalten. Sollten sich die Wäschestücke nach 20 min noch leicht feucht anfühlen wiederholen Sie einfach den Schritt so lange, bis die Stücke komplett trocken sind. Zu Letzt legt man die fertig getrockneten Wäschestücke noch ein paar Minuten an einen trockenen Ort zum Auskühlen. Und schon sind Federn und Daunen wieder sauber und frisch.

Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Keine Kompromisse in der Hygiene

In Senioren- und Pflegeheimen muss mit allen Belangen, die hygienerelevant sind, kompromisslos umgegangen werden.
Viele Menschen auf engem Raum, anteilig mit geschwächten Immunsystemen lassen in Pflegeheimen keine Nachlässigkeit bei der Hygiene zu. In ganz besonderem Maße gilt das natürlich auch für die Wäsche. Bettwäsche, persönliche Wäsche der Bewohner, Inkontinenzwäsche, Frotteewaren und auch Küchenwäsche müssen hygienisch sauber gewaschen werden.
Neben der Grundanforderung der Hygiene, kann hervorragend gewaschene Wäsche aber auch noch eine andere Wirkung erzielen in Senioren- und Pflegeheimen: Fernab von zu Hause kann sie bei Bewohnern für ein Wohlgefühl sorgen. Gut duftende Bettwäsche, weiche Frotteewaren – so kann man sich auch in einem Pflegeheim wohl fühlen.
Studien und Umfragen zeigen, dass Bewohner wiederverwendbare Wäschestücke der Einwegprodukten deutlich vorziehen. Neben dem Benefit für Bewohner von Senioren- und Pflegeeinrichtungen hat das zusätzlich eine positive Wirkung auf die Umwelt, weil es den Abfall deutlich reduziert. In gleichem Maße stellt die Wäsche der hygienesensiblen Wäschestücke aber auch eine logistische wie organisatorische Herausforderung dar.
Textile Inkontinenzwäsche wie beispielsweise Windelhosen, Einlagen oder Bettunterlagen muss extrem gründlich gereinigt werden, ohne die Textilien zu stark anzugreifen. Schließlich wollen die Bewohner weiche Handtücher und keine kratzende Bettwäsche.
Zusätzlich muss organisatorisch die strikte Trennung von Schmutz- und Frischwäsche gewährleistet werden. Als Experte für Wäschereitechnik empfehlen wir daher für den Pflegesektor und alle anderen hygienesensiblen Bereiche unsere Durchlade-Waschmaschine DIVIMAT. Mit der DIVIMAT können der unreine und der reine Bereich der Wäsche perfekt voneinander getrennt werden. So sorgt sie für maximale Hygiene und optimierte Abläufe. Die DIVIMAT wird von vorne beladen und auf der gegenüber liegenden Seite entladen.
Je nach Maschinengröße verfügt die DIVIMAT über eine, zwei oder drei Kammern, um das Be- und Entladen der Wäsche zu erleichtern oder verschiedene Wäscheposten, etwa die Wäsche mehrerer Stationen, gleichzeitig zu waschen. So lassen sich auch gefährliche Kreuzkontaminationen in der Pflege verhindern und man hat seine Qualitätsansprüche selber in der Hand. Mit STAHL haben Keime keine Chance!

Seit wann gibt es den Wäschetrockner?

Lange Zeit übernahm die Sonne das Trocknen der Kleidung – noch heute wird in vielen Ländern Wäsche an Wäscheleinen aufgehängt oder über Sträucher und Büsche zum Trocknen gelegt.
Zwar wurde schon um das Jahr 1800 der erste handbetriebene Wäschetrockner erfunden, doch erst mit der Entwicklung der elektrischen Trockner im 20. Jahrhundert wurde das Gerät auch für Haushalte interessant.
1940 entwarf der Industriedesigner Brooks Stevens einen Wäschetrockner mit Sichtfenster, in Europa kam das erste Haushaltsgerät 1958 auf den Markt. Auch in Deutschland sollte es noch Jahrzehnte dauern, bis der Wäschetrockner im Privathaushalt üblich wurde.
Durchgesetzt, wie die Waschmaschine, hat sich der Trockner in Privathaushalten in Deutschland übrigens noch immer nicht: Im Jahr 2017 waren 42,2% der Haushalte in Deutschland mit einem Trockner ausgestattet.
Bis heute hat sich das Prinzip, nach dem Trockner funktionieren, kaum verändert. Nur Design und Zusatzfunktionen wurden immer wieder überarbeitet und erweitert.

Auch Kühe mögen saubere Wäsche

Bevor in der Landwirtschaft Kühe zur Milchgewinnung gemolken werden können, ist es besonders wichtig, dass ihre Zitzen von Schmutz und Kot befreit werden, um die Verbreitung von Keimen zu vermeiden. In der Fachsprache nennt sich dieser Vorgang Zitzenreinigung. Im Wesentlichen gibt es drei unterschiedliche Methoden zur Zitzenreinigung: Euterpapier und Euterwolle sind Einmalprodukte und werden nach dem Gebrauch entsorgt. Die dritte Methode ist der Einsatz von Eutertüchern oder Zitzentüchern. Diese Tücher aus Baumwolle bedürfen nach Gebrauch einer ganz speziellen Behandlung. Durch die hartnäckigen und eingetrockneten Verschmutzungen stoßen viele Waschmaschinen an dieser Stelle an ihre Grenzen. Nicht so unsere STAHL Wäschereimaschinen. Die flexible FREEpro-Steuerung ermöglicht die Einstellung eines speziellen Programms, mit dem die Eutertücher erst eingeweicht und dann abgekocht werden. Dadurch ist eine ausreichende Entkeimung der Tücher gegeben.

Übrigens: Die Zitzentücher müssen nach der Wäsche nicht getrocknet werden: Die Restfeuchte kann bis zum Einsatz am Tier erhalten bleiben und verbessert den Griff des Tuchs bei der Reinigung der Zitzen.

Redewendung „Schmutzige Wäsche waschen“

Heutzutage verbinden wir die Redewendung „schmutzige Wäsche waschen“ mit Klatsch und Tratsch bzw. damit, über jemanden hinter seinem Rücken herzuziehen. Aber wieso sagen wir überhaupt jemand wäscht schmutzige Wäsche? Die Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit trafen sich die Frauen des Dorfes zum gemeinsamen waschen der Wäsche an der Dorfquelle oder am Fluss. Dabei wurde ausgiebig über die Missetaten und Fehltritte der anderen getratscht. So wurde es zur Gepflogenheit, sich die Zeit beim Wäschewaschen mit den Geschichten über die anderen Dorfbewohner zu vertreiben. Folglich wurde das sprichwörtliche Waschen der schmutzigen Wäsche gleichgesetzt mit den Tratschereien der Waschfrauen.

Waschmaschine mal anders.

Wir kennen unsere Waschmaschinen nur in der Funktion, für die wir sie auch entwickelt haben. Zum Waschen der Wäsche. Wie man Waschmaschine und Trockner noch anderweitig nutzen kann, zeigt eine kleine Bar in der Rue René Boulanger im Pariser Szeneviertel Marais. Tagsüber fällt das „Lavomatic“ kaum auf, eben ein normaler Waschsalon. Doch bei genauerer Betrachtung wird schnell klar: normal ist hier gar nichts. Sobald man vor der Waschmaschine Nummer 4 steht und den Startknopf drückt, beginnt nicht etwa das Waschprogramm, sondern es öffnet sich überraschend eine Tür. Hinter der Tür offenbart sich eine Treppe die hinaufführt in eine angesagte Pariser Szenebar. Eine Waschmaschine eben ganz anders.

Zecken überleben sogar den Kochwaschgang

Frühjahrszeit ist Zeckenzeit. Die ungeliebten Spinnentiere sind nicht nur unangenehm, sondern können auch zur echten Gefahr werden. Sie übertragen Krankheiten wie Borreliose und Hirnentzündungen und sind wahnsinnige Überlebenskünstler. Forscher fanden jetzt heraus, dass selbst der Kochwaschgang der Waschmaschine den Tierchen nichts anhaben kann. Lediglich der Trockner setzt den Krabblern auf höchster Stufe zu. Am besten die Kleidung nach dem Waldspaziergang draußen gut ausschütteln und schon können die Zecken einem nicht mehr gefährlich werden.

STAHL auf der Leitmesse „ALTENPFLEGE“ 2018: die Durchladewaschmaschine DIVIMAT im Mittelpunkt

Sindelfingen, 19.03.2018  Drei Tage lang war die Leitmesse ALTENPFLEGE in Hannover der Mittelpunkt der internationalen Pflegewirtschaft. 550 Aussteller zeigten den rund 26.000 Fachbesuchern vom 6. bis 8. März 2018 ihre neusten Entwicklungen und Innovationen. Als einer dieser Aussteller präsentierte sich auch die Gottlob STAHL Wäschereimaschinenbau GmbH auf der Messe und informiert die Besucher über die Vorteile und Möglichkeiten einer hauseigenen Wäscherei. Dabei stand die Durchladewaschmaschine DIVIMAT im Mittelpunkt. Mehr

STAHL resümiert: Sauberer Auftritt bei der Internorga in Hamburg

Sindelfingen, 19.03.2018: Vom 9. bis 13. März versammelte sich auf der Internorga, der internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien, alles, was in der Branche Rang und Namen hat. Die Gottlob STAHL Wäschereimaschinenbau GmbH, die mit technischen Innovationen, beeindruckender Zuverlässigkeit und Top-Kundenservice die Grundlage für Sauberkeit und Hygiene im Betrieb sorgt, war natürlich auch mit von der Partie. Mehr

STAHL auf der Intergastra 2018: Ein guter Start ins neue Jahr

Sindelfingen, 13.02.2018: Bei einer Messe für Gastronomie und Hotellerie erwarten die meisten Besucher wohl neuste Küchentrends, Hotelzimmerausstattungen oder Kassensysteme. Dass aber offensichtlich innovative gewerbliche Waschmaschinen mindestens genauso interessant sind, zeigte der Besucherandrang auf der Intergastra 2018 am Messestand der Gottlob STAHL Wäschereimaschinenbau GmbH.  Auf der Fachmesse, die vom 03. bis 07. Februar 2018 in Stuttgart stattfand, konnten rund 100.000 Besucher die neusten Errungenschaften aus dem Bereich der Gastronomie und der Hotellerie entdecken und erfuhren bei dem Messeteam von STAHL den wirtschaftlichen Nutzen und die Chancen einer hauseigenen Wäscherei. Mehr