Die Königsdisziplin für Waschmaschinen: Schmutzfangmatten

Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

Was für den Konditor die Hochzeitstorte ist, ist für Wäschereien die Schmutzfangmatte.

Stellen Sie sich einfach einmal folgende Situation vor: Es ist Winter, Schnee und Streusalz bedecken Straßen und Bürgersteige. Eine schicke, mit buntem Logo bedruckte Schmutzfangmatte liegt im Eingangsbereich eines stark frequentierten Einzelhändlers. Die Schmutzfangmatte funktioniert – sie saugt den kompletten Schmutz bis in die letzte Faser ein und bindet grobkörnigen Dreck der Kunden, die im Laden ein- und ausgehen.
Ein Alptraum für viele Wäschereien. Denn hier ist die höchste Kunst der Wäschereitechnik gefragt. „Als wir 1985 Schmutzfangmatten in unser Portfolio aufgenommen haben, wussten wir, dass das kein einfaches Geschäft ist. Aber wir wussten auch, dass es dort eine Menge Potenzial gibt, wenn man die Anforderungen bedienen kann“, erzählt Lothar Strätling, Geschäftsführer von BHS – Betriebs-Hygiene-Service GmbH, „schließlich gibt es in Deutschland in fast jedem Betrieb Schmutzfangmatten.“
Das Familienunternehmen aus Zell unter Aichelberg bietet seit 1975 zahlreiche Services und Dienstleistungen im Bereich der Betriebshygiene – das Geschäft mit den Schmutzfangmatten gehört dabei zu den anspruchsvollen Feldern.

Stark und schonend

Die Herausforderung beim Waschen von Schmutzfangmatten liegt in der starken und groben Verschmutzung einerseits und der gleichzeitigen Anforderung, dass die oft individuell mit Logos bedruckten Matten schonend behandelt werden müssen.
Die Lösung der BHS – Betriebs-Hygiene-Service GmbH heißt: STAHL Wäschereimaschinen. Bereits seit 2009 setzt das Familienunternehmen auf die Profi-Qualität „Made in Germany“.
„Ich bin auf Grund der räumlichen Nähe auf STAHL aufmerksam geworden und habe mir die Produktion in Sindelfingen persönlich angeschaut“, berichtet Lothar Strätling, der als staatlich geprüfter Desinfektor weiß, was Sauberkeit ist.
„Dort stimmt einfach alles – der hohe Qualitätsanspruch, die freundlichen Mitarbeiter und der hervorragende Service. Da mussten wir nicht lange überlegen und haben uns für eine ATOLL 450 entschieden.“ Die richtige Wahl, wie sich herausgestellt hat. Denn die Maschinen leisten genau das, was bei der anspruchsvollen Wäsche von Schmutzfangmatten gewährleistet werden muss: Der Schmutz wird entfernt und die Matte geschont. Dass das nicht nur einen qualitativen Nutzen für BHS hat, zeigt sich bei einem näheren Blick auf die Kundenstruktur.
Der Großteil der Kunden kauft die Matten nicht bei BHS, sondern mietet sie. Das bedeutet: BHS liefert die Schmutzfangmatten im gewünschten Design und wechselt und wäscht diese bei Bedarf. Nutzt eine Matte ab, so wird diese ohne zusätzliche Kosten ersetzt. Dass der schwäbische Unternehmer deswegen Wert darauf legt, dass die Matten nicht nur sauber, sondern schonend gewaschen werden, liegt auf der Hand. Schließlich ist die Lebensdauer der Matten ein wirtschaftlicher Faktor für das Unternehmen.

Waschqualität trifft auf Zuverlässigkeit

Nachdem bei der ersten Maschine von STAHL neben der Waschqualität auch die Zuverlässigkeit gestimmt hat, fiel die Entscheidung leicht, als eine zusätzliche Maschine angeschafft werden musste. Mit dem Umzug in die neue Halle 2012 entschied sich Lothar Strätling für eine ATOLL 1100. Beide Wäschereimaschinen laufen über Dampfbeheizung und quasi ohne Ausfallzeiten.
„Verschleißteilreparaturen hat man ja immer, schließlich muss man beim Auto auch irgendwann die Bremsen erneuern. Darüber hinaus haben wir aber mit beiden Maschinen bis heute keine Ausfälle gehabt.“ Bedenkt man, dass mit den Maschinen im Monat zwischen 6.000 und 7.000 Schmutzfangmatten gewaschen werden, ist diese Tatsache wirklich bemerkenswert.
Dank der durchdachten Konstruktion der Maschinen sind im Vergleich mit Modellen anderer Hersteller nur wenige Verschleißteile verbaut, die zudem auch noch optimal gegen äußere Einwirkungen geschützt werden. Die Trommellagerung ist beispielsweise dreifach gegen den Eintritt von Waschlauge abgesichert, sodass dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Probleme entstehen. Das Edelstahl-Ablaufventil, das in der Serie ATOLL verbaut wird, kommt sogar gänzlich ohne Verschleißteile aus. Dadurch, dass keine einzige Gummimembran verbaut ist, wird der Wartungsaufwand minimiert.

Ein Blick hinter die Kulissen

Aber was macht nun den Unterschied zwischen den STAHL Wäschereimaschinen und anderen Waschmaschinen aus?
Die schwäbischen STAHL-Ingenieure setzen auf bedingungslos solide Qualität. Das wird jedem beim Anblick der Verarbeitung der Maschinen klar. Wo andere Produkte unter der Last der Schmutzfangmatten ächzen, zeichnen sich die mächtigen Lager durch eine minimale Störanfälligkeit und maximale Lebensdauer aus. Wo andere Maschinen aufgrund der groben Verschmutzungen regelmäßig verstopfen, beweisen die ATOLL-Maschinen, dass sie für härteste Einsatzbedingungen gebaut sind: Das besonders große Edelstahl-Ablaufventil unterbindet wirkungsvoll die Ablagerung von Schmutzpartikeln und das Verklemmen von Fremdköpern.
Ein weiteres Plus: Das über die Steuerung modifizierbare Unwucht-Reduzierungsprogramm trägt zu einem ruhigen Lauf im Schleudermodus bei, der insbesondere auch die Lagerung der Trommel schont.
Alle Maschinen werden komplett im Werk in Sindelfingen produziert und sind individuell konfigurierbar. „Gemeinsam mit den Mitarbeitern von STAHL haben wir vier Programme für uns entwickelt, die ein optimales Waschergebnis erzielen“, berichtet Lothar Strätling. Diese sind in beiden Maschinen fest einprogrammiert, sodass jeder Mitarbeiter in der Lage ist, die Maschinen zu bedienen.

Der Faktor Umwelt

Als Familienunternehmen spielt der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen bei BHS eine wichtige Rolle. Bei den Wäschemengen, die dort jeden Tag verarbeitet werden, haben schon kleine Einsparungen eine große Wirkung.
„Eine Maschine, die hervorragend reinigt, aber eine miserable Umweltbilanz hat, käme für uns nicht in Frage. Umso mehr freuen wir uns, dass STAHL Vorreiter beim Thema Energieeffizienz ist“, so Lothar Strätling. „Neben dem Einsatz von energieeffizienten Maschinen haben wir ein ausgefeiltes System der Wasserrückgewinnung für unsere Zwecke eingerichtet. So sparen wir, im Vergleich zum herkömmlichen Wassereinsatz, bis zu 50% Frischwasser.“
Dazu tragen die Wäschereimaschinen von STAHL bei. Sie verbrauchen nur so viel Wasser und Energie, wie unbedingt benötigt wird: Der Stromverbrauch beim Schleudern reduziert sich, je trockener die Wäsche wird oder wenn die Waschmaschine nicht voll beladen ist. Gleiches gilt für den Wasserverbrauch, der sich ebenfalls der Ladung anpasst.
Diese intelligenten Features tragen mittelfristig nicht nur entscheidend zum Umweltschutz bei, sondern auch zur Optimierung der Kostenstruktur in Wäschereien.

Für jeden das Passende

Die Maschinen, die bei BHS im Einsatz sind, zeigen natürlich nur einen kleinen Ausschnitt aus der Produktpalette von STAHL: Die Industrie-Waschmaschine ATOLL gibt es in insgesamt 13 unterschiedlichen Größen. Von klein und kompakt mit 5,5 kg Fassungsvermögen, bis zur größten in der Reihe, die auch bei BHS im Einsatz ist und satte 115 kg Wäsche fasst.
Neben der Größe kann die komplette Konfiguration der Waschmaschine bei STAHL auf die individuellen Kundenwünsche angepasst werden: Beheizart, Türanschlag, Beladung – durch die individuelle Konfiguration fügt sich jede Maschinen optimal in die Prozesse der Wäscherei ein.
Neben Waschschleudermaschinen entwickelt und produziert STAHL seit über 100 Jahren Trockner, Muldenmangeln und Faltmaschinen. Alle Produkte zeichnen sich durch hochwertige Verarbeitung, leichte Handhabung, absolute Zuverlässigkeit und technische Innovationen aus, die einen energie- und kosteneffizienten Betrieb gewährleisten.